Gerührt – touchée…die Kindergartenzeit geht mit einer wunderschönen Vernissage zu Ende

Haben Sie schonmal erlebt, dass Kinder eine Vernissage ausrichten? Ich bislang nicht. Ach doch gestern war es – das erste Mal und zwar im französischen Kindergarten meiner Tochter. Wir waren eingeladen worden, die Fotoprojekte unserer Kinder anzusehen, die sie gemeinsam über Monate mit ihrer Maitresse und der Assistentin erstellt hatten.

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Victoria zum Thema papillon (Schmetterling)

 

Wie immer erwartet man als Mutter nichts. Also was heisst nichts? Meine Tochter ist meinen Augen selbstverständlich Deutschlands nächster Picasso, Peter Lindbergh, Helene Grimaud..was sie auch macht, ich bin stolz.

Aber gestern war es nicht einfach nur verblendeter Mami Stolz, sondern ich – wir alle – möchte ich sagen- waren richtig stolz. Und gerührt vor so viel Idee und Engagement der Klasse..

Zu sehen bekamen wir einen rührenden, schonungslos offenen Film („ich heisse Victoria ich mag Mami, Papi und meine Kuscheltiere…oder ich heisse XY ich mag keinen Spinat aber Pinguine“) der so süss war, dass die meisten Eltern einfach nur quietschend vor Glück auf ihren Kinderstühlen sassen. Zweimal haben wir ihn uns angeguckt und ich glaube wir hätten ihn uns auch noch ein drittes und viertes Mal angesehen.

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Victoria zum Thema geants (Riesen) – sie trägt ein Haus. Valentina war dadurch so inspiriert, dass sie versucht hat Vic und das Haus zu stemmen

 

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Ab jetzt dürfen wir Victoria mit Nachnamen Lindbergh nennen 🙂

Danach durfte jedes Kind seine Eltern durch das Schulhaus führen. Und was wir zu sehen bekamen, war keinesfalls Kindergarten Arbeit. Die Bilder waren thematisch aufgearbeitet, kunstvoll hinterfragt, es war eine Wonne. Freitag schicke ich meinen Mann ins Schulhaus. So etwas darf man einfach nicht verpassen. Wäre Schule nur immer so. Ich würde noch 10 Kinder in die Welt setzen, um nichts zu verpassen. So fühlt sich Glück an.

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Und bei meiner wie immer sehr aufgeregten Tochter fühlt sich Glück so an:

Ausstellung vorbei. Adrenalin langsam weniger. Auf zum Gouter und endlich entspannen.

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