Mama mia – auf der Flucht vor dem Muttertag fahren wir nach Rom!

muttertagDieses Jahr schwebe ich im Glück. Ohne auch nur ansatzweise Bescheid gewusst zu haben, habe ich meinem Mann einen Kurzurlaub in Rom geschenkt. Dass an diesem Wochenende Muttertag sein würde, wusste ich nicht. Aber seitdem ich es weiss, bin ich doppelt erfreut. Ich muss gestehen, Muttertag rangiert bei mir noch vor Valentinstag und Silvester. Ich schäme mich an diesem Tag Blumen zu bekommen oder kleine Briefchen oder Gutscheine und ich kann nichts dagegen tun. Natürlich weiss ich, dass ich den Kindern jede Freude nehmen würde, wenn ich nicht  in überraschte Jubelrufe ausbrechen würde – beim Auspacken des einen oder anderen Bildes und der von Papa gekauften Blumen.Und ich freue mich ja auch. Nur noch mehr freue ich mich eben über all diese Dinge an den restlichen 364 Tagen des Jahres. Ich will nicht am 14.Februar verliebt sein und ich will auch nicht am 31.12 jubeln und um Mitternacht fit sein müssen, um das Jahr zu begrüssen. Am Allerwenigsten aber möchte ich einmal im Jahr die tollste Mama sein, wenn ich den Rest des Jahres gnadenlos übersehen werde beim 136. Mal Geschirrspülmaschine ein – oder ausräumen. Neulich sagte meine Tochter zu mir: „Mama, du bist so umwitzig. Mit Papa gibt es immer was zu lachen und du?…räumst Wäsche weg, wäschst, räumst Tische ab…“ Fast hätte ich mich bei meiner Tochter entschuldigt für meine wirklich unverschämte Art permanent das Haus in Schuss zu halten, aber ich hab es dann doch gelassen. Am meisten tun mir ohnehin die Männer leid. Die müssen quasi von Jahr 1 bis Jahr 18 den Doppelwhopper stemmen. Blumen für die „echte“Mutti, also Oma und Blumen für die „falsche“ Mutti, die Ehefrau. Da meine Kinder erwarten, dass er für mich Blumen kauft, kommen wir aus der Klemme auch nicht raus. Rom ist also eine grossartige Lösung. Blumen machen im Hotel keinen Sinn, Frühstück gibts ohnehin für alle am Buffet und jede Zwangshandlung seitens meines Mannes wird so sofort unterbunden. Ich werde gleich mal die Termine für die nächsten Jahre raussuchen. Vielleicht können wir ja ein regelmässiges Städtewochenende einrichten, was wie durch Zufall IMMER auf den Muttertag fällt?Ich fände es toll – um Silvester und Valentinstag kann ich mich dann immer noch kümmern.

 

 

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