Hilfe! Mama allein zu Haus – die ersten 24 Stunden…

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unsere Magnolie blüht

 

 

Ruhig ist es für einen Samstag Morgen. Sehr ruhig. Ich betrachte unseren Magnolienbaum im Garten und nehme erstmals war, dass er das Blühen anfängt. Ahh so ist das also, wenn man plötzlich Zeit hat. Normalerweise beginnt mein Tag mit Frühstück machen, Streit schlichten, zum Bäcker gehen, Katzenklos leeren, Kinder ermahnen, dass das eigentlich ihre Aufgabe wäre, schämen, dass ich den Tag mit Meckern beginne.

Heute Morgen herrscht Frieden. Die Vögel zwitschern, ich höre leise ein Klavierkonzert von Mozart, was ich sonst unter keinen Umständen hören dürfte (Kinder und Mann schwimmen auf der Pharrell Williams naja die Mädchen mehr Taylor Swift Welle). Es ist Jahre her, dass ich so etwas erlebt habe und wenn dann hatte ich 39,5 Fieber und lag zwangsweise im Bett.

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Nachdem die Kinder gestern Nachmittag tatsächlich abgeflogen waren – Valentina sehr cool, Victoria mit ein paar Tränen (die bei mir ein paar mehr ausgelöst haben), fuhr ich natürlich nicht in ein Spa oder Café oder was auch immer sich Menschen so vorstellen, was man als Single-Mom als Erstes macht. Nein! Ich fuhr in die Metro. Ein Wasserschlauch musste her und etwas zu essen für meinen „DVD-Abend“ mit Freundin C. Nach erfolgreichem Einkauf, gefühlt ewigem Hamburger Stau und leichter Gereiztheit (man glaubt es kaum, aber es fühlt sich so an, als ob die Stunden ticken und es alles viel zu schnell geht, dieses „Alleinsein“ und man JEDE Sekunde geniessen MUSS, was im Stau relativ schwierig ist.)kam ich zu Hause an und musste mich erstmal um meine verwaisten Katzen kümmern. Aber dann….landete ich mit einem Tempo 100 Sprung auf unserem Riesensofa und …das wars…

Ok, zwischendurch habe ich mit C. noch ein paar kleine „Tapas“ arrangiert, ein Mini Fläschchen Wein geöffnet und die Fernbedienung neben mir platziert. Nach einem sehr witzigen Film („Grasgeflüster“), ein paar Episoden Lets dance und der verwirrenden Erfahrung auf einmal ganz alleine ins Bett gehen zu müssen, landete ich in einem Kinderbett. Bitte keine weiteren Fragen! Ich weiss, DAS war nun wirklich bescheuert, aber nachdem ich ca. 20 min durchs Haus gestromert bin und nicht wusste wohin mit mir, schien mir das die tröstlichste Lösung.

Nicht dass mir die Kinder richtig gefehlt haben, aber mein Mann fehlte mir. Irgendwie fühlte sich das Alleinsein ohne ihn komisch an, da wir ja normalerweise unsere wenigen Kinderlosen Momente miteinander teilen. Aber……selber Schuld, HH(HERO-HUSBAND) war ja der Babysitter der Kinder in seiner Arbeitswohnung bei Frankfurt.

Also wie auch immer…ich habe in Victorias Bett fantastisch geschlafen, einen WARMEN Capucchino (sonst ist er am Ende immer kalt) getrunken, die Katzen gefüttert und gehe nun jogg…walken…Was danach passiert weiss ich noch nicht. Nichts tun ist schwierig und auf meiner Liste stünden vom Baumarkt bis zum Geburtstagsgeschenk für meinen HH noch eine Menge Dinge. Ich werde versuchen mich zu zügeln und berichte morgen wie es weiterging, als MAMA – ALLEIN ZU HAUS!

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Meine Kinder am Flughafen – ganz cool – und lesend wie alle

 

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